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Neues Jahr – neues Glück!

Liebe Mitchristen


Willkommen im Jahr des Herrn 2026! Die Feiertage liegen hinter uns, nun beginnt das neue Jahr richtig: Schule, Arbeit, Aufgaben, Projekte, Ideen, Wünsche, Verpflichtungen … Es wartet einiges auf uns!


Ich versuche, das Jahr am 31.12. abzuschliessen (und nehme mir dafür auch bewusst Zeit am Silvesterabend), um nach Möglichkeit frisch und fröhlich ins neue Jahr zu starten. Das gelingt mir manchmal besser, manchmal weniger gut, aber spätestens, wenn wir in das Hamsterrad steigen, geht alles seinen gewohnten Weg. Fast alles, denn es gibt immer wieder Überraschungen – schöne und andere. In diesem Hamsterrad des Alltags kann man das Gefühl bekommen, dass wir uns einfach abmühen und Jahr für Jahr „abarbeiten”. Wenn es keine grösseren Erfolge oder Ereignisse im Jahr gibt, kann auch Frust aufkommen. Die Menschen fühlen sich dann „lebenssatt” und beginnen zu resignieren. Im schlimmsten Fall kann das sogar zu Depressionen führen. Besorgniserregend ist, dass viele junge Menschen dieses Gefühl haben. Aus diesem Grund habe ich oben den Satz geschrieben, der inzwischen oft nur noch als Floskel empfunden wird. Neues Jahr – neues Glück!


Ich glaube nicht, dass wir unser Leben (oder gefühlt den grössten Teil davon) im Hamsterrad verbringen, sondern dass wir immer wieder selbst entscheiden können, was wir aus dem Moment, aus dem Tag, aus dem Jahr machen! Wir entscheiden schon morgens, ob wir den Tag als ein noch nie dagewesenes Geschenk annehmen oder die Aufgaben resigniert „abhaken”. Wir entscheiden, ob wir uns im Spiegel mit einem Lächeln oder mit Mitleid anschauen. Wir können jeden Morgen eine Fülle von Gründen für beides finden, aber wir entscheiden, was für uns überwiegt. Wenn eine schwere Prüfung ansteht – nicht nur in der Schule – können wir schon im Voraus die Segel streichen, resignieren und verlieren oder wir können uns gut zureden (nicht einreden) und sagen: „Nun bist du gefordert, der Moment ist da, auf den du dich so lange vorbereitet hast. Konzentriere dich, sei bei der Sache und mach es gut!” Es ist kein Einreden, sondern eine Ermutigung und ein Fokussieren. So mobilisieren wir die Kräfte in uns, die uns oft nicht bewusst sind, die aber massgeblich sein können! Erst in der Prüfung zeigen wir, was wir können. Erst wenn wir gefordert sind, entfalten wir unsere Fähigkeiten. Ich habe das viele Male erlebt, Sie/du sicherlich auch.


Das neue Jahr wird viele solcher Momente bringen, in denen wir unsere Kräfte und Talente einsetzen können. Wenn wir nicht wachsam sind, verpassen wir vielleicht solche Momente. Wenn wir aber jeden Tag bewusst angehen – vielleicht nicht nur mit einem autosuggestiven Blick in den Spiegel, sondern auch mit einem Gebet, bei dem wir nicht Formeln wiedergeben, sondern mit Gott wie mit einem guten Freund reden und um Kraft und Weisheit bitten –, dann verpassen wir weniger solcher Momente. Dann leben wir intensiver. Dann ist der Tag kein Hamsterrad, sondern ein Stück des Weges, das heute begangen werden will. Etwas Neues, noch nie Dagewesenes, das uns heute viele Gelegenheiten und Chancen, aber auch Herausforderungen bietet, in denen wir uns selbst besser kennenlernen können. In denen wir unserem Selbst näherkommen.


Wir als Pfarrei haben auch in diesem Jahr viele Angebote, die dabei helfen können: Gottesdienste, Feste, Momente in der Oase, Anlässe in der Pfarrei, Begegnungen (wie die der Sternsinger) und zudem ist unsere Kirche jeden Tag von 8:00 bis 20:00 Uhr für das persönliche Gebet und die Stille geöffnet!


Die „Selbst-Seelsorge” (sich um die eigene Seele kümmern) ist keine zusätzliche Aufgabe im vollen Terminkalender, sondern eine enorm wichtige Ressource, die oft vergessen wird! Versuchen Sie es in diesem neuen Jahr – Sie werden staunen!


So können Sie auch das Christsein neu entdecken (der Schriftzug „Christ sein” steht gross an der Wand in der Kirche, links 😊) und daraus Kraft und Weisheit schöpfen! Willkommen!


Ihr/euer Pfarrer Josip Knežević

 
 
 

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