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Jesus ist auferstanden! Halleluja! Halleluja! Jetzt ist die Kirche dran! Alle mit anpacken!

Liebe Abonnenten, liebe Mitchristen

 

Ostern ist das wichtigste und grösste Fest unseres Glaubens! Wir feiern den Sieg Jesu über den Tod, über alles Böse in der Welt und freuen uns über diese neue Perspektive, die diesem, uns bekannten Leben, eine ungeahnte Dimension öffnet: das ewige Leben! Das Leben nach dem Tod, den wir bisher für die endgültige Grenze des Lebens gehalten haben! Der Gekreuzigte, der getötete Jesus lebt, überwindet auch diese Grenze! Da ist die Freude zu Recht so gross!

 

Wäre es jetzt nicht an der Zeit, dass auch unsere katholische Kirche zum neuen Leben aufersteht? Wir haben genug negative Schlagzeilen gelesen, es wurde genug auf die Kirche von allen Seiten gebasht, sollten wir nicht auch in diesem Punkt neu beginnen? Ich halte das für möglich, aber erst dann, wenn wir begreifen, dass WIR die Kirche sind, nicht «die da oben» und dass wir diese lebendige und lebensbejahende Glaubensgemeinschaft mit neuem Leben füllen müssen! Wir! Nicht die anderen, nicht die Fachleute, nicht irgendwelche Konferenzen und Dekrete aus Vatikan!

 

Wenn wir die Kirche als unsere Glaubensgemeinschaft entdecken, dann werden wir auch Wege finden, sie mit Leben zu füllen! Und das hängt sehr eng mit unserem eigenen Osterglauben zusammen: glauben wir an diese neue, unser Gehirn übersteigende Botschaft vom ewigen Leben? Die Frage ist nicht nur rhetorisch gemeint! Und die Antwort muss jede und jeder für sich selbst finden! Wenn es schwer fällt zu glauben, ist es kein Wunder: auch die Apostel hatten so ihre liebe Mühe damit, haben sich aber überzeugen lassen und dann auch ihr eigenes Leben für diese Überzeugung gegeben!

Aber statt über diesen alles entscheidenden Punkt nachzudenken, lenken wir uns lieber mit dem Tagesgeschäft ab, diskutieren und theoretisieren, klassifizieren, suchen Gleichgesinnte und Bestätigung für die eigene Haltung und «gegen die anderen».

 

Solange aber einige als «Progressiv» andere als «Konservativ» abgestempelt werden, solange wir auf der einen oder der anderen Seite stehen und auf die Andersdenkenden schimpfen und kein gutes Haar auf den jeweils anderen lassen, solange werden wir schlimme Schlagzeilen lesen und sehen, wie immer mehr Menschen die Kirche verlassen und in die Hoffnungslosigkeit abstürzen! Und unendlich viel Energie verschwenden, die wir für einen Neubeginn brauchen!


Ostern ist Neubeginn!

Wir müssen neu beginnen, und da ist der synodale Weg für mich nicht viel mehr als eine neue Parole, die eine Zeit lang in den Medien und in den Dekreten hochgehalten wird, dann in der Geschichte verschwindet! Neubeginnen bedeutet für mich, ehrlich zu sich selbst sagen: ist dieser christliche Glaube etwas für Dich oder nicht? Ist dieser Glaube an ein Leben nach dieser uns bekannten Dimension des Seins ein Lebenskonzept für Dich oder nicht? Willst Du diesen christlichen Glauben als die Grundlage, das Fundament Deines Lebens sehen oder nicht? Haben die Worte von diesem Jesus Christus ein Gewicht für Dich oder ist es nur etwas für die Idealisten und Träumer?


Wenn die Antwort Ja! ist, wenn Du anfängst, Dich zu fragen, was Du überhaupt über Deinen eigenen Glauben weisst und wo Nachholbedarf da ist, wenn Du anfängst, Dich zu informieren, recherchieren, googeln, um Deinen Glauben aus der Kindheit auf den neuesten Stand zu bringen (updaten), dann könnte das ein Neubeginn werden! Dann wird die Bevormundung durch «die da oben» aufhören, dann wirst Du nicht erlauben, dass man Dir Deinen Glauben raubt und durch den Dreck zieht! Dann wirst Du dafür einstehen, dass die Botschaft vom Leben im neuen Glanz erstrahlt und für Dich neue Perspektiven zugänglich werden!


Ich habe in der Fastenzeit für einen Weg der Selbstoptimierung geworben, einige haben mir berichtet, dass dieser Aufruf sie getroffen hat! Vielleicht wären diese Impulse durch die Fastenzeit auch für Dich eine Hilfe? Oder unsere regelmässigen Livestreams? Oder unsere Gottesdienste? Sei es mit Meditation am Mittwoch oder Stille Messe am Freitag oder mit Predigt am Donnerstag?


Willkommen! Ein Neubeginn wird erst dann Realität, wenn Du neu beginnen willst! Und die 50 Tage der Osterzeit sind eine sehr gute Gelegenheit dazu!

 

In diesem Sinne frohe Ostern und einen guten Neubeginn 😊. Halleluja!

 

 Euer Pfarrer Josip

 

 

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