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28 neue Tage mit Gelegenheiten


Ein immer grösser werdendes Problem unserer Zeit ist, dass viele Menschen „ausser sich“ sind: total verplant, fremdgesteuert und mit dem Gefühl, gelebt zu werden, statt zu leben! Das ist auf Dauer nicht gut für die Seele und schadet unserer Gesundheit, somatisch und psychosomatisch.

Ein neuer Monat öffnet sich wie eine Schatztruhe vor uns: 28 neue Tage mit vielen Gelegenheiten, Überraschungen und Chancen. Natürlich sind auch die Aufgaben und feste Vorgaben drin, aber dazwischen gibt es kleine und grosse Zeitfenster, in denen wir zum Verschnaufen kommen und vielleicht auch zum Schwärmen, in die Tiefe zu gehen oder einfach die Seele „baumeln zu lassen“.


Mir sind solche kleine Zeitfenster sehr wichtig: da habe ich wieder das Gefühl, handelndes Subjekt zu sein, entscheiden zu können, was ich in dieser geschenkten Zeit mache. Auch wenn viel schon jetzt fix und geplant ist, in diesen kleinen Zeitfenstern der Souveränität komme ich zu mir, wende mich bewusst meiner Seele – meiner inneren Stimme – zu und höre, was mein Herz braucht.

Vielleicht kann es auch Euch und Ihnen gut tun, solche Momente sehr bewusst wahr- und ernst zu nehmen: sich wieder souverän fühlen, bewusst die Zeit zu haben für die inneren Bedürfnisse nach Liebe, nach Begegnung, nach Zuwendung, nach Gemeinschaft oder einfach nach Stille und Tiefe.


Auch in unserer Pfarrei gibt es Angebote, die Euch/Ihnen, dabei hilfreich sein können: eine Heilige Messe mit Meditation am zweiten und vierten Mittwoch, eine Stille Messe am ersten und dritten Freitag im Monat oder einfach ein „normaler“ Gottesdienst an jedem Donnerstag oder an jedem Wochenende in dem sie wieder auf die eigene Seele hören und sich in die Tiefe begegnen. Oder auch ein Rosenkranz nach der Messe Donnerstags. Wenn dann hier und dort auch ein Gespräch mit einem Seel-Sorger hilfreich zu sein scheint – ein Telefon genügt.

Wir können nicht einfach aussteigen und von der Welt fliehen, wir müssen neu lernen, die kleinen Zeitfenster bewusst zu leben! Wir helfen gerne dabei, es ist auch unsere Aufgabe als Seel-Sorgende!


In diesem Sinne wünsche ich Euch/Ihnen einen schönen Februar und viel „Gfreutes“ drin, nicht nur während der Ferien.


Euer/Ihr Pfarrer Josip

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